Mein Coaching - Konzept

im Unterschied zu Training und Therapie

Mein Coaching-Konzept ist adaptiert aus der Klientenzentrierten Gesprächstherapie nach Carl Ransom Rogers. Carl R. Rogers war ein US-amerikanischer Psychologe und Psychotherapeut, dessen herausragende Leistung in der Entwicklung der klientenzentrierten Gesprächstherapie und dem Ausbau der Humanistischen Psychologie besteht. Der von Rogers geschaffene klientenzentrierte Ansatz ist heute u. a. fester Bestandteil der Gesprächsführung im Rahmen von Therapiegesprächen sowie in der generellen Gesprächsführung der alltäglichen pädagogischen Arbeit mit Klienten. (Quelle Wikipedia)

Für mich ist Coaching weder Training noch Therapie. Hier ziehe ich folgende Grenzen: Training beinhaltet das Erlernen von „Handwerkszeug“, das heißt in einem Training werden den Teilnehmern bewährte Methoden und Verfahren vermittelt und einstudiert. Persönliche Entwicklung und erweiterte Fertigkeiten werden durch einfaches Üben und/oder Wiederholungen erreicht. Coaching beginnt dort, wo das Training erfolglos bleibt. Wenn trotz Verständnis und Übung in schwierigen Situationen das Erlernte nicht in Anwendung gebracht werden kann, wenn persönliche Grenzen, wie zum Beispiel ein Übermaß an Emotionen eine zielführende Aktion oder Reaktion verhindern. Ein Coaching dient der Erweiterung der Persönlichkeits- und Handlungskompetenzen sowie der Erarbeitung von alternativen Sicht- und Handlungsweisen und endet dort, wo tiefgreifende persönliche Störungen die Annahme der alternativen Sicht- und Handlungsweisen verhindern. Hierbei ist es meine unabdingbare Pflicht als Coach auf die Wahrung der Grenzen eines Coachings zu achten, nur im Rahmen des Coaching-Auftrags zu agieren und unter gar keinen Umständen therapeutische Maßnahmen zu ergreifen.

Oberstes Prinzip meiner Arbeit ist die Wertschätzung und Empathie, die ich meinen Gegenübern während des Coachings entgegenbringe.

Am Beginn eines jeden Coachings steht die Auftragsklärung. Bezogen auf eine Verhandlung kann dies zum Beispiel sein: Tatsächlich gelassener Umgang mit Angriffen; Minimierung der Scheu vor auftretenden emotionalen Reaktionen oder Konflikten, Klärung des eigenen Machtanspruchs; Erweiterung der Führungsdominanz; etc., also Themen die verhindern, dass eine Verhandlungsstrategie erfolgreich umgesetzt werden kann. Betrachtet man die Themen genauer, wird schnell ersichtlich, dass man diese genauso gut bei der Mitarbeiterführung, im Eskalationsmanagement und ähnliches in Anwendung bringen kann.

Mit der Auftragsklärung sollten auch rein organisatorische Dinge besprochen werden, wie oft und in welchen Abständen wird man sich sehen, wann wird eine Zwischenbilanz gezogen, etc. Da häufig über die Führungskräfte ein Coaching organisiert und vereinbart wird, ist auch die Kommunikation der Ergebnisse zu besprechen. Hierbei kann der Grad der Zielerreichung kommuniziert werden aber selbstverständlich sind die Inhalte der Coaching-Stunden seitens des Coachs absolut vertraulich zu behandeln.

Methodisch gehe ich in einem Coaching folgendermaßen vor. Zu Beginn steht die Erarbeitung der Stärken des Klienten, diese sind die Basis einer erfolgreichen Entwicklung, in einem weiteren Schritt wird das persönliche Wertemodell erarbeitet. Werte sind Ursache und Motor für Handlungen. Als nächstes folgt die gemeinsame Analyse der aktuellen Verhaltensmuster, die Identifikation der Zielsetzungen bezogen auf dieses Verhaltensmuster sowie die gemeinsame Analyse des Veränderungsbedarfes, um diese Ziele zu erreichen und die Analyse der aktuellen Hinderungsgründe. Im Verständnis des Veränderungsbedarfes und der Hinderungsgründe können dann alternative Sicht- und Handlungsweisen erarbeitet werden. An dieser Stelle gibt es dann tatsächlich eine Gemeinsamkeit mit allgemeinen Trainings, niemand von uns besitzt einen Knopf zum Umstellen, das heißt alles, was in einem Coaching erarbeitet wird, muss immer wieder in der Anwendung geübt und trainiert werden.

Für weiterführende Informationen stehe ich Ihnen gerne in einem kostenlosen Erstgespräch zur Verfügung.